Masterfix 3-Kammer Resonanzrohr
Wir haben uns das Thunder Tiger MTA4 3-Kammer Masterfix-Resorohr-System (Best# 0MM2715) gegönnt. Bei diesem Kauf ging es uns in erster Hinsicht um eine Verringerung der Lautstärke des MTA4. Das Serien Resonanzrohr (1-Kammer) macht zwar ordentlich Sound, aber leider in sehr hochfrequentem Bereich. Die Lautstärke an sich ist gar nicht mal so schlimm, wenn da nicht dieses hohe Klirren in den Ohren wäre. Wenn man alleine in einiger Entfernung fährt, dann fällt das nicht so richtig auf, aber sobald wir zusammen fahren kann das schon ganz schön nerven.
Das Reso hat die EFRA Nummer 2011. Eine ausführliche Liste zu den EFRA homologierten Schalldämpfern findet sich hier:
Homologierte Schalldämpfer
Das Resorohr wird in einem schicken schwarzen Karton geliefert. ![]()
Darin befindet sich das Resorohr in einer Noppenfolie und ein Beutel mit dem Krümmer, 2 Dichtungen, 2 Federn für die Befestigung am Motor und 3 kleinere Federn für die Verbindung zwischen Krümmer und Reso.

Weitere Bilder sind in der GALLERIE zu finden!
Vor der Demontage des Serienresos sollte man den Bereich um den Motorauslass säubern. Zuerst die Madenschraube am Ende des Resos lösen, ich habe den ganzen Resohalter demontiert. Danach die Feder des Krümmers entfernen und das Serienreso vom Motor abziehen.
Nun hat man freien Blick auf einen Teil der Laufgarnitur wenn man in den Auslass blickt.

Weitere Bilder sind in der GALLERIE zu finden!
Ich habe nun Krümmer und Reso mit einer der Dichtungen und den 3 kleinen Federn zusammengebaut.
Am Motorauslass ist bereits eine Dichtung in einer Nut eingelassen. Mit einem Zahnstocher habe ich diese entfernt, da auch an der neuen Dichtung ein Teil in dieser Nut berschwinden soll. Die neue Dichtung kann nun auf den Auslass gesteckt werden wobei sie in der Nut “einrastet”. Der hintere Teil sitzt erst etwas komisch, da der verdickte Aussenring zwischen Auslass und Starteinheit klemmt. Dies stellte jedoch kein Problem da, ist bisher viele Tanks dicht geblieben. Nun die vormontierte Reso/Krümmereinheit mit dem Resohalter versehen und auf den Motorauslass stecken. Den Resohalter wieder mit dem Chassis verschrauben und die Madenschraube nach Ausrichtung anziehen.
Bereit beim ersten Motorstart wurden wir von einem leiseren Sound beglückt. Vorallem aber sind die schmerzenden hohen Frequenzen nicht mehr vorhanden. Der MTA4 ist jedoch immer noch sehr deutlich als Verbrenner Modell zu erhören.
Die Nachbarn brauchen da immer noch ein “dickes Fell”.
Fahrtechnisch gesehen hat das Reso ein etwas kräftigeres Beschleunigen gebracht. Wobei das von uns natürlich auch nicht 100 Prozentig nachgewiesen werden kann, aber rein vom Gefühl her ist das schon besser als das Serienreso.
Ein Nachteil ist jedoch die fehlende Montagemöglichkeit des Silikonrüssel. Durch die Verstrebung am Endrohr ist da kein Platz für eine Montage, bzw. es ist einfach nicht dicht zu bekommen. Wir haben uns mit einer in das Endrohr passenden, dünnwandigen, 15mm langen Messinghülse beholfen. Diese wurde ganz leicht angefast und ca. 5mm in das Endrohr eingesetzt. Mit einer Spitzzange habe ich dann noch eine ganz leichte Verdickung am Ende der Hülse erzeug, damit der Rüssel nicht so schnell abrutschen kann. Durch die minimale Verringerung des Querschnitts konnten wir keinerlei Probleme feststellen.
Mein Rüssel ist aber nun beim Bashen zerfetzt. Ich habe den mit einem passenden, dickwandigerem PCV Schlauch ersetzt.

